Wiewelhove erhält zwei neue Kälteanlagen

Die jeweils knapp 5t schweren Propan-Kaltwassersätze erzeugen in Zukunft Kälte, die in einem 1.600kWh Eisspeicher vorgehalten wird.

Über diesen Eisspeicher werden dann Klima- und Prozessluftanlagen am Dörnebrink 19 versorgt.

 

Durch diese innovative, kostensparende Lösung lassen sich Spitzenlasten im Stromverbrauch vermeiden.

Gerade im Sommer werden hohe Kälteleitungen tagsüber gefordert, die dann schon in der Nacht zur Niedertarifzeit erzeugt werden können.

 

Die mit Eisspeichern erreichten Einsparungen basieren darauf, dass die für die Spitzenlastdeckung vorgesehene Kompressionskältemaschine nicht in der Hochtarifzeit läuft und die notwendige Kälte vom Eisspeicher bereitgestellt wird. In den Nachtstunden (Niedertarifzeit) wird er von der Kältemaschine wieder aufgeladen und somit für den Tag neues Eis bereitgestellt. Neben diesem Kostenvorteil durch günstigere Stromtarife gibt es auch einen thermodynamischen Vorteil: In der Nacht ist, bedingt durch die niedrigere Außentemperatur, die Arbeitszahl der Kältemaschine besser, weshalb die für die Eisherstellung notwendige tiefere Temperatur bei entsprechend besserer Arbeitszahl erzeugt werden kann.

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